Psychologiestudium - Das solltest Du wissen!

Typische Fächer im Psychologiestudium

 

Natürlich weichen die Details und Fächer je nach gewählter Universität voneinander ab. Daher berichten wir im Folgenden wieder von einer exemplarischen, deutschen Hochschule.

 

Das Bachelor-Studium ist modular aufgebaut und in der Regel in drei Hauptbereiche gegliedert:

 

• Grundlagenfächer

• Methodenfächer • Anwendungsfächer

 

Während in den Grundlagenfächern unterschiedlichen Formen der Psychologie, also zum Beispiel Sozialpsychologie oder biologische Psychologie unterrichtet werden, gehören zu den Methodenfächern Analyse und Statistik.

Zu den Anwendungsfächern gehören u. a. klinische oder pädagogische Psychologie. Diese drei Hauptbereiche können durch Wahlfächer, wie beispielsweise Kriminologie oder Philosophie ergänzt werden.

 

Im Studium werden in der Regel auch Praktika gefordert, sodass die Studierenden auch einen umfangreichen Blick auf die Praxis werfen können.

 

Im Masterstudium kann dann ein Schwerpunkt gewählt werden, je nachdem ob du lieber forschst oder praxisorientiert arbeiten möchtest.

 

 

Wie hart ist das Psychologiestudium

 

Der Leistungsdruck im Psychologiestudium ist extrem hoch. Dies liegt mitunter daran, dass der Bachelor-Abschluss nicht wirklich berufsqualifizierend ist und die Plätze für den Master hart umkämpft sind. Man sollte daher ab dem ersten Tag Gas geben, um den Anschluss zum Masterstudium zu schaffen.

 

Die Anforderungen an die Studierenden ist aber auch durch die Komplexität nicht zu unterschätzen.

 

Es reicht nicht, einen guten Draht zu Menschen zu haben! Vielmehr werden Fächer wie Statistik oder auch der hohe Lernaufwand recht schnell zur persönlichen Hürde.

 

Fragen an Absolventen und Studenten

 

Hand aufs Herz, wie anstrengend ist es, Psychologie zu studieren?

 

Manchmal qualmt mein Kopf vor lauter Auswendiglernen, diese Massen an Wissen, die ich in mich reinschaufeln muss, habe ich definitiv unterschätzt.

 

Würdest du nochmal Psychologie studieren?

 

Ich denke schon. Ich lerne und erfahre so viele spannenden Fakten über den Menschen, dass mir nie langweilig wird. Auch die ständige Selbstreflexion ist ein super interessanter Part am Studium.

 

Was willst du später damit machen?

 

Ich würde gerne, ganz klassisch, als Therapeutin arbeiten. Vielleicht sogar als Paartherapeutin, denn dieser Bereich interessiert mich besonders.

 

 

Das Berufsleben

 

Wie finde ich einen Job?

Durch Praktika kannst du bereits während des Studiums ein Netzwerk aufbauen und dies für die spätere Bewerbungsphase nutzen. Du kannst dich aber auch einer Praxis anschließen und dich selbstständig machen, beispielsweise als Coach oder TherapeutIN. Ein weiterer Weg nach dem Studium ist die Lehre.

 

Was macht ein Psychologe eigentlich im Job?

 

Dies kann man so schnell gar nicht beantworten, wir haben aber ein paar Beispiele für dich:

 

• Ein Therapeut berät seine Klienten in schwierigen Situationen oder bietet Hilfe bei psychischen Störungen.

• Ein Personalmanager arbeitet in einer großen Firma in der Personalabteilung. • Ein Coach kann als Unternehmensberater arbeiten oder aber im sozialen Bereich.

 

Du siehst, den klassischen Beruf des „Psychologen“ gibt es nicht wirklich.

 

Werde ich damit reich?

 

Das kommt ganz drauf an, welchen Weg du einschlägst. Aktuelle Gehälter liegen zwischen 2800 und 6000€ im Monat.