Du willst als Student Geld sparen? Wir zeigen dir wie!

Es ist Anfang des Monats und du zelebrierst, dass du nicht mehr jeden Cent zwei Mal umdrehen musst. Endlich kannst du in deiner Lieblingskneipe wieder mehr als ein Bier und vielleicht einen mühsam erschnorrten Shot trinken. Endlich kannst du den Kühlschrank wieder mit teuren Bio-Lebensmitteln, deinem Lieblingswein und hunderten von unnötigen Süßigkeiten vollstopfen. Endlich kannst du wieder neue Jeans, Turnschuhe und Videospiele kaufen, die du doch so unendlich dringend gebraucht hast!

Oder du probierst es dieses Mal mit einer ganz neuen, interessanten Taktik: Sie nennt sich „Geld sparen“. Schon mal etwas davon gehört? Eigentlich ist es gar nicht so schwer wie es klingt. Du musst dazu noch nicht einmal auf lebenswichtige Konsumgüter verzichten, geschweige denn deinen Lifestyle komplett umkrempeln.

 

1. Basics kaufen: Discounter statt Bioladen

Gesund und Bio leben ist wichtig, nachhaltig und solange es Platz in deinem Geldbeutel findet absolut empfehlenswert. Dennoch kannst du Basics wie Reis, Nudeln, Pesto, Salz, Aufstriche, Joghurt, Klopapier, Shampoo oder Putzutensilien genauso gut in den viel günstigeren Discountern wie Aldi, Lidl oder Netto kaufen. Diese haben mittlerweile sogar ein breites Angebot an Bio- und Sojaprodukten, welche jedoch immer noch erschwinglicher sind, als in Supermärkten wie Rewe und Edeka. Frisches Gemüse, Obst, Fleisch und auch Kräuter kannst du dann schließlich immer noch beim Bioladen deines Vertrauens besorgen. Und kleiner Hinweis: Wenn du deine Vorratskammer mal so richtig aufstocken möchtest, informiere dich über Rabatt-Aktionen des Discounters in deiner Nähe, bei denen es beispielsweise 50% auf ein bestimmtes Sortiment gibt. Aber Achtung: Die Menschenmassen stürzen sich wie die Geier auf die Produkte, also früh genug da sein!

 

2. Essen mitbringen statt kaufen

„Günstige Kleinigkeiten“ wie der tägliche Kaffee-To-Go beim Bäcker oder ein Brötchen in der Cafeteria sind die größten Feinde deines Kontostandes. Mit Gedanken wie „Ich brauche dieses Brötchen jetzt, sonst kann ich mich nicht mehr aufs Lernen konzentrieren“ oder „Ohne den Kaffee schlafe ich nun mal ein“ hält dein kluges Unterbewusstsein jegliches schlechtes Gewissen fern. Dennoch darf man die harte Realität nicht ausblenden: Nehmen wir an, du gibst auch nur jeden zweiten Tag 2 Euro für eine Kleinigkeit wie diese aus, dann sind wir am Ende des Monats trotzdem bei 30 Euro. Das entspricht etwa dem Geld eines kompletten Großeinkaufs oder auch einer ausgelassenen Partynacht. Und wenn du ehrlich zu dir selber bist, weißt du, dass es meistens auch nicht bei jedem zweiten Tag bleibt…, geschweige denn bei 2 Euro. Tja, denken wir einmal gründlich nach, wie kannst du dieses Problem lösen? Du weißt es genau! Du musst wohl oder übel deinen Arsch hochkriegen und dir dein eigenes Essen vorkochen, bzw. einfach 5 Minuten früher aufstehen und dir ein Brot belegen. Immerhin das sollte doch jeder volljährige Student hinbekommen. Bleibt ein letztes potenzielles Problem: Du bist ein absoluter Nichtskönner in Sachen Kochen und kalte Brote mit Ei befriedigen deine Wünsche nach kulinarischer Vielfalt nicht? Verständlich. Nun, in diesem Fall lässt sich nur hoffen, dass deine Ansprüche nicht zu hoch für Mensa-Essen sind, denn das ist der einzig günstige und dennoch abwechslungsreiche Lösungsweg aus deinem Schlammassel. Für den Kaffee gilt übrigens dieselbe Regel: Gib einmal Geld für einen Thermo-Trinkbecher aus und füll ihn morgens zu Hause auf. Und keine Sorge, du musst nicht einen ganzen langen Tag mit nur einer Tasse Kaffee auskommen. Meistens ist in diesen Bechern Platz für 2-3 Portionen.

 

3. Second Hand und Flohmarkt

Hier sollten sich vor Allem diejenigen angesprochen fühlen, die sich mindestens einmal im Monat in den Kopf setzen, nun unbedingt ein neues Paar Schuhe oder Jeans kaufen zu müssen, obwohl ihr Kleiderschrank schon aus allen Nähten platzt. Natürlich wäre der beste Spar-Tipp an dieser Stelle: Lass es einfach, du brauchst es nicht! Da dies bei den konsumsüchtigen Shoppingliebhabern jedoch auf taube Ohren trifft, ist der Lösungsansatz vorerst ein anderer. Bevor du H&M, Zara oder deinen Lieblings-Onlineshop unsicher machst, kannst du es versuchshalber auch erst einmal mit Secondhand-Läden, Flohmärkten oder Onlineshops wie Kleiderkreisel probieren. Das ist nicht nur eine preisgünstige, sondern auch eine nachhaltige Einkaufs-Alternative. Wer weiß, vielleicht findest du genau das Kleid, das du unbedingt haben wolltest, was aber leider schon ausverkauft war. Und das Beste: Mindestens zur Hälfte des Originalpreises! Also, gib dem Ganzen wenigstens eine Chance! Wenn du nichts Passendes findest, kannst du ja immer noch deine Lieblingsläden stürmen. Ach ja, apropos platzender Kleiderschrank: Flohmarkt ist auch eine ideale Lösung, um selbst alte Kleider loszuwerden und ein wenig Geld zu machen. (Selbst wenn du die Einnahmen gleich wieder vershoppst, hast du so gesehen dennoch keine Ausgaben 😉).

 

4. Studentenangebote und -rabatte

Abwechslung und Spaß muss nicht immer teuer sein. Du solltest Studentenangebote und -rabatte also nicht nur wahrnehmen, sondern auch wirklich in Anspruch nehmen. Es kitzelt dich in den Zehen und du hast den Drang einfach mal raus aus deinem Alltag zu kommen? Kein Problem: Dafür musst du nicht unbedingt einen sau teuren Städtetrip planen. Du kannst auch deine Schuhe anziehen, deine Freunde zusammentrommeln, dich in den nächsten Zug setzen und die Gegend erkunden. Manche Semestertickets bieten ein breites Angebot für das gesamte Bundesland an: Nutze es! Von jedem Start aus kannst du nach ein paar Stationen eine andere kleine Stadt, einen schönen See, ein süßes Café oder

auch nur einen großen Wald finden und auf Erkundungstour gehen. Um der Monotonie des Alltags ein wenig zu entkommen allemal genug! Dasselbe gilt für Kino, Theater, Restaurants oder Musikveranstaltungen. In jeder Stadt gibt es Angebote wie den „Pizzamontag“ oder „Kinomittwoch“, bei denen Studenten nur den halben Preis zahlen. Der Trick ist, immer die Augen danach aufzuhalten. Neben den klassischen Studentenrabatten in Kultureinrichtungen, Bars etc. bietet die App Studibon auch Gutscheine oder Rabatte für anderweitige Einrichtungen, die für dich als Student Interessant sein könnten. Hierzu zählen zum Beispiel Handyverträge, Umzugsfirmen, Deko- und Kleidershops, Wohnungsforen oder Jobangebots-Seiten.

 

5. Vortrinken!

Dazu gibt’s nicht viel zu sagen. Die Gleichung versteht jeder: Mehr billige Getränke zu Hause trinken = weniger teure Getränke in der Bar = Sparen!